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„Der beste Knochenjob der Welt“

Karin Werner offiziell ins Amt als Rektorin an der Oberschule Esterwegen eingeführt

„Packt an“, „Ge­las­sen“ und „Ma­che­rin“ sind nur ei­ni­ge der Ei­gen­schaf­ten, die die neue Rek­to­rin der Ober­schu­le Es­ter­we­gen, Ka­rin Wer­ner, nach Mei­nung der Klas­sen 5a und b aus­ma­chen. Am Frei­tag ist die neue Schul­lei­te­rin of­fi­ziell in ihr Amt ein­ge­führt wor­den. Be­reits seit Au­gust 2016 ist sie fes­ter Be­stand­teil der Schu­le.

Es­ter­we­gen. „Es ist ein Kno­chen­job, aber es ist der be­ste der Welt“, sag­te Wer­ner in ih­rer Re­de. Ih­ren Job gut ge­macht ha­be sie, wenn sie se­he, dass die Schü­ler ger­ne zur Schu­le kä­men, auch wenn es be­lieb­te­re Or­te ge­be, und sich Schü­ler so­wie Leh­rer auf den näch­sten Un­ter­richt freu­en wür­den. „Ich ha­be es nicht be­reut, die­se Heraus­for­de­rung an­zu­neh­men“, so die neue Rek­to­rin.

Von an­de­ren Schul­lei­te­rin­nen ha­be sie ge­lernt, dass sich vie­le Be­ru­fe in die­sem ei­nen ver­ein­ten. „Ma­na­ger, Or­ga­ni­sa­tor, Freund, Chef und im­mer ein of­fe­nes Ohr ha­ben ist da­bei nur ei­ne klei­ne Auf­zäh­lung der Fä­hig­kei­ten, die man in Ein­klang brin­gen muss“, so Wer­ner. Ei­ne gu­te Be­zie­hung zwi­schen den Schü­lern, Leh­rern und El­tern kann man nach ih­ren Wor­ten nur auf­bau­en, wenn man mit­ein­an­der spricht, mit­ein­an­der lacht und nicht im­mer al­les zu per­sön­lich nimmt.

Die neue Schul­lei­te­rin sei vor ei­nem hal­ben Jahr nicht nur auf ein en­ga­gier­tes Kol­le­gi­um, son­dern auch auf mo­ti­vier­te El­tern und ei­nen ver­läss­li­chen Schul­trä­ger ge­sto­ßen. „Trotz mei­ner lan­gen Wunsch­lis­te, die ich im Som­mer ab­ge­ge­ben ha­be, bin ich froh, dass die­se Amts­ein­füh­rung heu­te statt­fin­det“, scherz­te sie.

„Wer ist die neue Schul­lei­te­rin ei­gent­lich?“, frag­te sich Re­gie­rungs­schul­di­rekt­orin Ka­ren Mull. Zur Re­cher­che ih­res be­ruf­li­chen Wer­de­gangs schau­te Mull in die reich­lich ge­füll­te Per­so­nal­ak­te der Rek­to­rin und er­zähl­te über die präg­nan­ten Sta­tio­nen. Stu­diert ha­be Wer­ner an der Uni­ver­si­tät Os­na­brück mit den Fä­chern Deutsch, Bio­lo­gie und Phy­sik. Nach dem er­sten Staats­exa­men im Jahr 1994 en­ga­gier­te sie sich nach An­ga­ben von Mull um die au­ßer­schu­li­sche För­de­rung von Aus­sied­ler­kin­dern und gab Deutsch­un­ter­richt für Emig­ran­ten in Clop­pen­burg.

Ihr Re­fe­ren­dar­iat ab­sol­vier­te Wer­ner, die in Frie­so­yt­he ge­bo­ren ist, an der Schu­le in Wies­moor. Da­nach un­ter­rich­te­te sie un­ter an­de­rem an der Re­al­schu­le in Bra­ke und Frie­so­yt­he, bis sie 2013 laut Mull den näch­sten Schritt ih­rer Kar­rie­re ging. Wer­ner wur­de stell­ver­tre­ten­de Rek­to­rin in Clop­pen­burg und wech­sel­te schließ­lich im Au­gust ver­gan­ge­nen Jah­res nach Es­ter­we­gen.

Beitrag: EMS-Zeitung – Jennifer Kemker

Bilderstrecke zur Amtseinführung:

 

Fotos: T. Hochartz
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